Zitierhinweis
Online-Edition:
GT I, 5.4.1777 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: /id/GT01_0328 (Version vom 02.09.2024).ⓘ
Druck des Tagebucheintrages:
Text: GT I 1, S. 40 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), Stuttgart 1998.
Kommentar: GT I 2, S. 426 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), Stuttgart 1998.
H: GSA 27/3
Das Tagebuch ist von Goethe eigenhändig geschrieben. (Zusätze von fremder Hand siehe unten.) Die Eintragungen befinden sich auf Durchschußblättern (170 × 205 mm) und auf eingelegten Doppelblättern (165/170 × 200 mm) in einem vorgedruckten Kalender mit dem Titel: »Neueingerichteter Schreib-Calender, / auf das Jahr/ 1777. / nebst der Erzählung / Stephan Rundhuts / ferneren Haus- und Ehestandes. / Weimar, gedruckt bey Conr. Jacob Leonhard Glüsing.«
Druckseiten des Kalenders: 46 (unpaginiert)
Durchschuß- und Einlageblätter insgesamt: 18
Beschriebene Blätter: 18 (darunter eine Seite des Kalenders)
Kalendereinband (175 × 200 mm) aus gemustertem karmesinrotem Kartonpapier. Auf der Vorderseite achteckiges Titelschild mit der Aufschrift 1777. von Goethes Hand. Der Rücken des Kalenders stark abgegriffen. Die bedruckten Kalenderseiten und die Innenseiten des Einbands aus holzhaltigem Druckpapier, die Durchschuß- und Einlageblätter aus stark vergilbtem festem Schreibpapier, die Ränder gewellt. Die Außenränder zum Teil stark abgegriffen. Von Bl 9–10 Rand und Schriftfeld eingeschnitten. Am Außenrand von Bl 17 aufgeleimt ein 10 mm breiter Papierstreifen. Auf der Rückseite der Blätter 10, 14 und 18 Abdruck von rotem Siegellack. Fadenheftung.
Inhalt des »Schreib-Calenders« 1777:
Inhalt des »Schreib-Calenders« 1777:
Schreibmaterial und Zusätze von fremder Hand:
Schwarze, zum Teil ins Bräunliche verblaßte Tinte. Mit Bleistift Eintragung auf Bl 14 Vs.
Einzeichnung runder Klammern, mit Bleistift (Kanzler von Müller?):
Einzeichnung runder Klammern, mit Bleistift (Kanzler von Müller?):
In der Tgb-Eintr 29. August nach unter weegs Punkt mit Bleistift ergänzt (Kanzler von Müller?).
Auf den beschriebenen Blättern Bleistiftpaginierung von unbekannter Hand jeweils Vs rechts oben.
Bleistiftvermerke: auf dem vorderen Inneneinband der Signaturvermerk »3« (mit Tinte überzogen), auf Bl 14 Rs rechts unten »Tagebuch 1777 Bd. 12/13«.
Zählung und Anordnung der Handschrift:
/ Undatierte Bleistifteintragung Acht bis Maus geht durch.
Zählung und Anordnung der Handschrift:
/ Undatierte Bleistifteintragung Acht bis Maus geht durch.
D:
D:
αγαθη τυχη gegründet!] Die Errichtung des Denkmals »Dem guten Geschick«, eine Kugel auf einem Kubus; siehe die zweite Erläuterung zu 25. Dezember 1776.
─] Der Doppelstrich dient der Hervorhebung des nachfolgenden Satzes; vgl 40,17.
Da Μυθος erfunden wird bis Bilder gros] Wohl Rechtfertigung dafür, daß Goethe nicht (im Sinne des Mythos) eine Personifikation der Agathe Tyche aufstellen ließ, sondern ein emblematisches Denkbild (Kugel auf Kubus) in Übereinstimmung mit zeitgenössischen Tendenzen der Gartenkunst, die symbolische Zeichen gegenüber der figürlichen Plastik bevorzugten (GWb 2, Sp 669).