
Briefe an Goethe auf der PROPYLÄEN-Plattform
Das Quellenkorpus der Briefe an Goethe wird bis 2039 schrittweise auf der PROPYLÄEN-Plattform bereitgestellt, so dass schließlich mehr als 20 000 Briefe an Goethe von etwa 3 800 Personen und Körperschaften verfügbar sein werden. Auf der Plattform werden – neben den Regesten der Druckbände – erstmals auch die Digitalisate der Handschriften sowie die vollständigen Brieftexte dargeboten.
Aktuell online verfügbar:
- Regesten, Transkriptionen und Digitalisate der Briefe von 1762 bis August 1786
- Absender:innen, Entstehungsorte und Datierungen der Briefe von September 1786 bis 1824
- Digitalisate und XML/TEI (inkl. Transkriptionen) der Briefe von September 1786 bis 1797
- Zugang zu Regesten der Briefe von September 1786 bis 1822
Durchsuchbar sind bereits die Absender:innen, Entstehungsorte, Datierungen, die Regesttexte, die in den Regesten erwähnten Personen sowie die bis 1822 transkribierten Brieftexte. Sukzessive werden die Transkriptionen der Briefe ab September 1786 auch im Frontend sichtbar.
Die TEI-Dateien der Briefe an Goethe zwischen September 1786 und Dezember 1797 können zudem bereits als ZIP-Datei [10.8 MB] heruntergeladen und unter der Lizenz CC BY 4.0 international nachgenutzt werden. Hinweise zur Benutzung sind in den Transkriptionsrichtlinien der Briefe an Goethe zu finden. Kontaktieren Sie uns gern bei Rückfragen: kontakt@goethe-biographica.de.
Zur Edition der Briefe an Goethe
Ziel der Edition der Briefe an Goethe ist es, die an ihn gerichteten Briefe in chronologischer Form darzubieten, über ihren Inhalt zu informieren und den Zusammenhang innerhalb der persönlichen Korrespondenz Goethes herzustellen.
Von circa 3 800 Personen und Körperschaften sind mehr als 20 000 Briefe (die amtliche Korrespondenz nicht eingeschlossen) überliefert, von denen bislang nur etwa 8 000 – verstreut in mehr als 600 Ausgaben – ganz oder in Auszügen gedruckt vorliegen. Mehr als 90 Prozent dieser Briefe werden im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrt. In schriftlichem Kontakt mit Goethe standen unter anderem Friedrich Schiller, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Karl Friedrich Zelter, Charlotte von Stein, Karl Friedrich Reinhard und Marianne von Eybenberg. Die Briefe begleiten Goethes Leben und Werk, spiegeln aber in größerem Maße die Lebenswelt derjenigen wider, die dem Dichter geschrieben haben. Neben literarischen Fragen werden ebenso naturwissenschaftliche, philosophische, politische, historische und ästhetische Themen sowie Alltagsprobleme erörtert.