An Charlotte v. Stein 25. 10. 1780 (WA IV 4, 323) BuG02_1741Copy to Clipboard

Mühlhausen 20./22. 10. 1780

Mit Mercken hab ich einen sehr guten Tag und ein Paar Nächte verlebt. Doch macht mir der Drache immer bös Blut, es geht mir wie Psychen da sie ihre Schwestern wiedersah.

An Charlotte v. Stein 29. 10. 1780 (WA IV 4, 327) BuG02_1742Copy to Clipboard

Mühlhausen 20./22. 10. 1780

Die Zusammenkunft mit Merck hat mir geschadet und genuzt, das lässt sich in dieser Welt nicht trennen.

Merck an Anna Amalia 4. 11. 1780 (Gräf2 S. 72) BuG02_1743Copy to Clipboard

Mühlhausen 20./22. 10. 1780

In meinem lieben Vaterlande glaubte man dießmal zum erstenmale, daß ich zu etwas mehr noch in der Welt taugte, als gleich den andern Eseln in der Walkmühle an der Spindel umher zu traben, und gerade dieß beraubt mich des Glüks, hier selbst an dem Orte, wo ich lebe [Darmstadt], Ew. Durchlaucht Angesicht zu schauen und mich von neuem Dero Genade zu versichern. Und auch in dem Augenblike, wo ich Goethen sehe, bringt mir dieser die unangenehme Nachricht, daß Ew. Durchlaucht bereits zurükgekehrt sind, unterdessen ich mir gewisse Rechnung gemacht hatte, Höchstdieselben noch zu Ende des Monats in Frankfurt zu finden.

Eckermann, Gespräche 29. 3. 1831 (Houben1 S. 391) BuG02_1744Copy to Clipboard

B2 2946

Mühlhausen 20./22. 10. 1780

Merck hatte das Eigene, fuhr Goethe fort, daß er im Gespräch mitunter he! he! herauszustoßen pflegte. Dieses Angewöhnen steigerte sich, wie er älter wurde, so daß es endlich dem Bellen eines Hundes glich.

An Charlotte v. Stein 20. 10. 1780 (WA IV 4, 322) BuG02_1746Copy to Clipboard

Mühlhausen 20./22. 10. 1780

Im Begriff nach Mühlhausen zu fahren, wo Mephistopheles Merck hinkommt schick ich noch zwey Fasanen.

Zitierhinweis

Online-Edition:
BuG II, BuG02_A_1039 (Ernst Grumach/Renate Grumach), in: /id/BuG02_A_1039 (Version vom 02.09.2024).
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Druck des Zeugnisses:
BuG II, S. 269 (Ernst Grumach/Renate Grumach).

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