I. Hartmann, Tagebuch 13. 12. 1779 (Lang S. 128) BuG02_1281Copy to Clipboard

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Stuttgart 13. 12. 1779

Nachmittags gieng mit Hr. Vikar Conz nach Kornwestheim und von da mit Hr. Pfarrer Hahn und Hr. M. Witzenmann nach Stuttgart. Es wurde Nacht, bis wir nach St. kamen. Ich gieng zu ExpeditionsR. Hartmann, traf dort Hr. Geheimerat Rath Göthe an. Er ließ mich zu sich auf’s Zimmer kommen, sprach freundlich mit mir, bedauerte meinen Verstorbenen, las der Lotte Brief, sagte mir viel von Lavater und Lavaterinn; ihrem Wohl, Lavaters Wirksamkeit, unermüdend im Arbeiten; wenn der Tag 24 Stunden hätte, wirkte Er an Einem fort ... Wir redeten von Hahn und seinen Werken, – Göthe war sehr begierig, Hahn zu sehen und zu sprechen. Beym Abschied war er herzlich, bot mir, da ich ihm die Hand küßte, das Gesicht, küßte mich, ich Ihn – ich segnete ihn im Herzen.

I. Hartmann an Elisa v. d. Recke 1. 1. 1780 (GJb 3, 360) BuG02_1282Copy to Clipboard

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Stuttgart 13. 12. 1779

Denken Sie, den 13. Dezember 1779 gieng ich nach Stuttgart und traf bei meinem Vetter [Georg Hartmann] den Hn. Geheimerath Goethe von Weimar, der eben von Zürich gekommen war. Über eine Stunde sprach ich mit ihm. Er sagte von Lavaters unermüdeter Wirksamkeit. Wenn der Tag 24 Stunden hätte, er wirkte an Einem fort.

Zitierhinweis

Online-Edition:
BuG II, BuG02_A_0779 (Ernst Grumach/Renate Grumach), in: /id/BuG02_A_0779 (Version vom 02.09.2024).
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Druck des Zeugnisses:
BuG II, S. 208 (Ernst Grumach/Renate Grumach).

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